Samstag, 1. Oktober 2011

Der Sonne helle strahlen;wärmen mein Angesicht.

Die Sonne scheint durchs Fenster.
Dicke Nebelschwaden hängen über Wiesen und Baumwipfeln.
Ich weiß,das ich wach bin,fürchte mich aber davor,die Augen zu öffnen.
Doch tu ichs.Der wecker zeigt acht,oh Gott,wie früh.Müde richte ich mich auf.
Staubprinzessinnen tanzen im Lichtkegel der sonnenstrahlen,die es geschafft haben,durch die dicken Vorhänge zu dringen.
Vorsichtig tritt mein nackter Fuß auf den warmen Teppich vor meinem Bett.
Na los ,komm schon.Ich genieße das schmalzende Geräusch von meinen bloßen Füßen auf dem Parkett.
Traps,traps,traps.Ich hebe die risiesige Grünpflanze langsam vom Fensterbrett,und reiße das Große Sprossenfenster auf.
Kühle Luft bläst mir ins Gesicht,ich schließe die Augen wieder.
Ein dicker Buntspecht fängt laut an zu singen.
Ich will nirgendwo anders sein,auf der welt.
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Ich blinzele in die Sonne,und mir wird auf einmal klar, dass das was ich in diesem Moment fühle,magisch ist.
Ich belasse das Fenster so wie es ist,und stapfe ins Badezimmer.Die verschlafene Morgenmähne meiner Mutter grinst mich im Spiegel an.Sie zeigt auf die Zahnbürste in ihrem Mund und fängt an zu lachen.Ich muss automatisch mitlachen,und kehre in mein Zimmer zurück.Ich streife mir das nächstbeste Top über,was ich finde,und schlüpfe in meine Pumphose.
In der Küche treffe ich meine Mutter,die auf einem Stuhl vor dem Herd hockt und auf meinen fragenden Blick:
"stehen ist mir heute zu anstrengend"antwortet.
Während ich mir eineinhalb Brötchen reinpfeife,erzählt sie mir mindestens dreimal das selbe,nämlich,das sie so traurig ist das nur ihre Schwester zu ihrem 50 geburtstag kommen kann,als einzige aus ihrer Familie.
Ich errinnere sie etwas ungehalten an die Tatsache,das auch noch 38 andere Gäste geladen sind,aber davon will sie nix hören.
Nachdem sie im Garten verschwunden war schaltete ich den Computer an.
Oft in den kommenden stunden wuselte sie an mir vorbei,solange,bis ich den Computer wieder ausmachte.
Ich ging in mein Zimmer,und schloß nun endlich das Große sprossenfenster an der Stirnseite des Raumes.ich zog mir ein t-shirt und eine Adidashose an,schlüpfte durch die tür,und dreht den schlüssel im schloss der dicken Haustür.Ich stecke den mp3-player in Position und rannte los.
Tief,und immer tiefer in den Wald hinein.

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