Dienstag, 20. September 2011

Tränen fließen.Trauer zehrt.Liebe bleibt.

Ich hab ihn gelesen.
Den ganzen Brief.
Über 7 seiten,erzähltest du mir Dinge,die mich zum weinen bringen.
Ich kann nicht mehr weinen,es geht nicht mehr.Du tust mir so leid.Ich will nicht,das du so leiden musst.Ich bin so erfüllt,mit puren Hass.Hass,auf deine Eltern.Hass,auf den blöden herr Walther.
Du solltest gehen.
Obwohl du das nie wolltest.
Sagst,deine Eltern lieben dich nicht mehr.
Das glaube ich auch.
Das tut man keinen Menschen an,den man liebt,Caro.
Sowas verlangt man von niemanden,der einem wertvoll ist.Verlangt nicht,seine Freunde zu verlassen.
Verlangt nicht,sich zu ändern.
Verlangt nicht,freunde zu finden.
Verlangt nicht,sich "zusammenzureißen".
Verlangt nicht,glücklich zu sein.
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Deine pure Verzweiflung.
Die spüre ich.
Ich kenne dich 2 Jahre.
Deine Eltern spüren sie nicht,die kennen dich 13 Jahre.
Ich kann nicht verstehen,wie man so etwas nicht merken kann,nicht merken kann,das die Glückseligkeit des eigenen Kindes verinnt.
Verinnt,und nie wieder kommt.
Verinnt,und in Suizidgedanken endet.

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